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PRAESENZ (PRESENCE): Schuld ohne Sühne – Kafkas Proceß - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 206116 Kurztext
Semester WS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 24 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 24
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Standardbelegung Wintersemester ab Mitte August/ Sommersemester ab Mitte Februar
Abmeldefristen A1-Belegung ohne Abmeldung    15.08.2022 09:00:00 - 10.10.2022 08:29:59   
A2-Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    10.10.2022 08:30:00 - 31.10.2022 23:59:59   
A3-Belegung ohne Abmeldung    01.11.2022 00:00:01 - 20.02.2023 08:29:59    aktuell
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 12:15 bis 13:45 w. 21.10.2022 bis
10.02.2023
Fürstengraben 1 - SR 259   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Löck, Alexander , Dr. verantwortlich
Module / Prüfungen
Modul Prüfungsnummer Titel VE.Nr. Veranstaltungseinheit
B-GLW-01-2 NDL I.2: Historisches Modul 2
P-Nr. : 14022 NDL I.2 Hausarbeit
14024 NDL I.2 Seminar
B-GLW-01-1 NDL I.1: Historisches Modul 1
P-Nr. : 14012 NDL I.1 Hausarbeit
14014 NDL I.1 Seminar
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Jemand mußte Josef K. geraten haben, sich zu entschuldigen, denn als er eines Morgens verhaftet wird, beginnt er sogleich, mit ersten Steinen um sich zu werfen. Als Anwalt in eigener Sache begibt er sich auf die Suche nach seinem Richter und findet seinen Henker, versteht weder sich noch die Welt und geht schließlich vor die Hunde.
Mußte es so enden? Sollte es? Schon die Entstehungsgeschichte des Romans gibt Rätsel auf, denn Kafka hinterließ das Skript unvollendet, und keiner kann sagen, ob der Schluß, den er am Anfang geschrieben hatte, auch das Ende sein sollte. Die eigentlichen Rätsel stecken aber im Text selbst, der uns im Alltagskleid des Vertrauten die Abgründe des Unergründlichen vorführt auf eine Weise, die man bis heute kafkaesk nennt. Man ist dann immer schnell in Versuchung zu glauben, Kafka verstanden zu haben, aber verstehen heißt hier vor allem zu verstehen, daß man sich selbst nicht verstanden hat, damit man Kafka verstehen kann.
Wie man diesen Roman, wie man Kafka, wie man Literatur allgemein lesen, verstehen kann und was das heißt, und welche Rolle dabei Fragen nach Gattungszugehörigkeit, Epochenzuordnung oder eben nach der besonderen Entstehungsgeschichte von Texten spielen können, wird Gegenstand des Seminars sein. Es geht also um Möglichkeiten von Literatur und Aufgaben von Literaturwissenschaft in diesem Seminar, in dessen Verlauf wir uns zudem schrittweise den Prozeß des Verfassens einer wissenschaftlichen Hausarbeit erarbeiten.

Literatur

Textausgabe: Franz Kafka: Der Process. Hg. v. Michael Müller. Stuttgart: Reclam (= RUB 9676). ISBN 978-3-15-009676-5. – EUR 5,20

Zur begleitenden Lektüre und zur Anschaffung empfohlen: Gottfried Willems: Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 5: Moderne. Wien u.a.: Böhlau 2015 (= UTB 4249).

Bemerkung

S – NDL I.1/2 zur V BIRKNER

Zum Seminar gehört ein Tutorium. Die Termine dafür werden im Seminar vereinbart.

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden:

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