Kommentar |
Die koloniale Vergangenheit westeuropäischer Länder wie Deutschland und Großbritannien erhält seit einigen Jahren breitere Aufmerksamkeit. Dieses Seminar behandelt verschiedene Facetten des Kolonialismus, etwa wirtschaftliche, soziale und politische Perspektiven. Außerdem fragt es nach Kontinuitäten, die bis in die heutige Zeit reichen. Anhand dieser Themen setzen wir uns mit verschiedenen Methoden innerhalb der Geschichtswissenschaft auseinander. Zudem erlernen wir die das Lesen und Verfassen fachwissenschaftlicher Texte und setzen uns kritisch mit Quellen auseinander.
Einführende Literatur: Beinke, Christiane [u.a.]: Die Seminararbeit. Schreiben für den Leser (UTB 8390), Konstanz ²2011, E-Book 2011 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838584706); Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen (= UTB 2854). Wien 2006, E-Book 2012 (http://www.utb-studi-e-book.de/9783838528540); Sebastian Conrad, Deutsche Kolonialgeschichte, München 2016. |
Lerninhalte |
Dabei dient die Lese- und Schreibwerkstatt dazu, das Lesen und Verfassen fachwissenschaftlicher Texte einzuüben. Neben Grundlagen der Literaturrecherche vermittelt sie, wie fachwissenschaftliche Texte unterschiedlicher Art und Komplexität gelesen und wie sie geschrieben werden. Sie macht mit den Formen historischer Darstellung vertraut und führt in die Methodik der Geschichtswissenschaft ein. Eigene Texte werden in regelmäßigen Hausaufgaben erarbeitet und im Seminarverlauf zu einem Portfolio zusammengestellt. Zentrales Lernziel ist die argumentative Auseinandersetzung mit historischen Problemstellungen sowie die Formulierung und Präsentation eigener Positionen in einer angemessenen wissenschaftlichen Sprache.
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