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PRAESENZ (PRESENCE): Historische Orte der DDR: Theoretische Zugänge und didaktische Potentiale von Gedenkstätten und Lernorten zur DDR-Geschichte - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 199462 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 15 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 15
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 14:00 bis 16:00 w. 14.04.2022 bis
14.07.2022
Fürstengraben 13 - Seminarraum Ganzenmüller, Jörg, Universitätsprofessor Dr. phil. habil. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ganzenmüller, Jörg, Universitätsprofessor, Dr. phil. habil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

durchführende Lehrende:

Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller

Judith Mayer, M.A.

 

Lernen am historischen Ort ist heute ein weithin anerkannter Zugang zur Geschichte. Insbesondere Gedenkstätten werden als gesellschaftliche Akteure der historisch-politischen Bildung gesehen und sollen als außerschulische Lernorte ein fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts sein. Dabei unterscheiden sich Gedenkstätten sehr stark voneinander: Sie befinden sich an unterschiedlichen historischen Orten, ihr Selbstverständnis divergiert mitunter stark und entsprechend weichen der jeweilige Umgang mit dem Ort und den Besucher:innen voneinander ab.

Das Hauptseminar vermittelt Wege, wie man sich historischen Orten der DDR analytisch nähern und die jeweilige Gedenkstättenpraxis ergründen kann. Gerade die Geschichte der DDR bietet eine Vielzahl von historischen Orten, an denen sehr unterschiedliche Formen des Erinnerns praktiziert werden. Ziel des Seminars ist es, reflektierte Zugänge zu Gedenkstätten zu entwickeln und zugleich deren Potentiale für die Bildungsarbeit zu entdecken. Damit richtet sich das Seminar gleichermaßen an Studierende mit Interesse an Gedenkstättenarbeit sowie an angehende Lehrer:innen, die Kompetenzen für den Einsatz von Gedenkstätten als außerschulischen Lernort entwickeln wollen.

Nach einer Einführung in theoretische Herangehensweisen werden wir uns mehreren praktischen Beispielen von historischen Orten in Thüringen und in Berlin widmen. Neben zwei Tagesexkursionen nach Erfurt am 23.5. und 13.6. ist eine viertägige Exkursion nach Berlin geplant, die vom 18.-21.7. stattfinden wird. Die Fahrt nach Berlin wird durch das Bundesprogramm „Jugend erinnert“ gefördert.

Einführende Literatur: Habbo Knoch: Geschichte in Gedenkstätten. Theorie – Praxis – Berufsfelder. Tübingen 2020; Holger Thünemann / Oliver von Wrochem: Gedenkstätten, in: Felix Hinz; Andreas Körber (Hg.): Geschichtskultur – Public History – Angewandte Geschichte. Geschichte in der Gesellschaft: Medien, Praxen, Funktionen. Göttingen 2020, S. 344-358.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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