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PRAESENZ (PRESENCE): "Rosa Winkel". Erarbeitung einer Ausstellung zur Geschichte homosexueller Häftlinge in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 199459 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 16:00 bis 18:00 w. 13.04.2022 bis
13.07.2022
Fürstengraben 1 - HS 145 Wagner, Jens-Christian, Universitätsprofessor Dr. ( verantwortlich )
Schuch, Daniel Dr. ( verantwortlich )
findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Wagner, Jens-Christian, Universitätsprofessor, Dr. verantwortlich
Schuch, Daniel , Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Etwa 700 Männer wurden zwischen 1937 und 1945 als Homosexuelle in die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora eingewiesen. Viele von ihnen überlebten die KZ-Haft nicht, doch die Erinnerung an dieser Opfergruppe stand Jahrzehnte im Schatten eines politisch instrumentalisierten NS-Gedenkens. Im Rahmen des Seminars soll in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora eine Wanderausstellung zu dem Thema erarbeitet werden. Die Eröffnung ihrer ersten Station ist für Herbst 2022 geplant.

Im Mittelpunkt der Ausstellung werden exemplarische Biographien stehen. Der historische Kontext der Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus wie auch der Kontinuitäten nach 1945 bilden den Rahmen.

Im Seminar werden zunächst die Grundzüge der NS-Verfolgungspolitik gegenüber Homosexuellen und die Kontinuitäten bzw. Brüche zur Weimarer Republik und zum Kaiserreich untersucht. Auch die fortdauernde Verfolgung nach 1945, insbesondere in der Bundesrepublik, wird thematisiert. Der gemeinsamen Erarbeitung einer Ausstellungskonzeption (inkl. Wettbewerb zur Auswahl eines Gestaltungsbüros) und der Gliederung folgt die Arbeit an den Ausstellungskapiteln, die unter den Studierenden aufgeteilt werden.

Erwartet wird neben einer aktiven Mitarbeit im Seminar die Bereitschaft zu Archivrecherchen in den beiden Gedenkstätten.

Einführende Literatur: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora (Hg.), Homosexuelle in Konzentrationslagern, Berlin/Bonn 2000; KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.), Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus. (= Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland. Heft 5), Bremen 1999; Wolfgang Röll, Homosexuelle Häftlinge im KZ Buchenwald, Weimar-Buchenwald 1991; Alexander Zinn, Abschied von der Opferperspektive. Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der schwulen und lesbischen Geschichtsschreibung, in: ZfG, Jg. 67 (2019), H. 11, S. 934–955.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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