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PRAESENZ (PRESENCE): Gender in der Internationalen Politik des imperialen Zeitalters - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar/Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 199451 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 10:00 bis 12:00 w. 13.04.2022 bis
13.07.2022
Fürstengraben 1 - SR 221 Stahl, Daniel Dr. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Stahl, Daniel , Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Die Zeit zwischen dem späten 19. Jahrhundert und dem Zweiten Weltkrieg war geprägt von einer grundlegenden Transformation internationaler Politik: Auf der einen Seite entwickelte sich Europa zu einem Krisenherd mit zahlreichen zwischenstaatlichen Konflikten und Kriegen. Gleichzeitig weiteten die europäischen Mächte, die USA und Japan ihren globalen Zugriff auf Ressourcen und Menschen massiv aus. Dieser Prozess ging einher mit einer Verrechtlichung internationaler Beziehungen und der Entstehung internationaler und transnationaler Organisationen.

Längst haben Historiker:innen die Diplomatie- und Politikgeschichte, die das Forschungsfeld lange Zeit bestimmten, durch u.a. sozialgeschichtliche und kulturgeschichtliche Ansätze ergänzt, um ein umfassenderes Verständnis globaler Prozesse zu entwickeln. In diesem Sinne nähert sich das Seminar der internationalen Politik des imperialen Zeitalters aus einer gendergeschichtlichen Perspektive. Erstens nimmt es Geschlechterdiskurse in den Blick: Welche Rolle spielten diese in den Beziehungen zwischen Staaten, in der Arbeit internationaler Organisationen und NGOs sowie in außenpolitischen Aushandlungsprozessen? Und wie wirkte internationalisierte Politik auf Geschlechterrollen zurück? Zweitens schaut das Seminar auf Partizipationskämpfe: Welche Funktion kam der Kategorie Gender zu, wenn es um die Frage ging, wer grenzübergreifende Politik gestalten konnte und wer nicht?

Literatur: Eric Hobsbawm, Das imperiale Zeitalter 1875-1914. Darmstadt 2019; Zara Steiner, The Lights that Failed. European International History, 1919-1933. Oxford 2005; Claudia Opitz-Belakhal, Geschlechtergeschichte. Frankfurt a.M. 2018.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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