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PRAESENZ (PRESENCE): Literatur und Lebenswelt - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 199147 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 10:15 bis 11:45 w. 14.04.2022 bis
14.07.2022
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 208   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Matuschek, Stefan, Universitätsprofessor, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Literatur – so kann man ihre Leistung prägnant bezeichnen – ist eine sprachliche Simulation von Lebenswelten. Sie lässt virtuell nachvollziehen, wie Menschen ihre Wirklichkeit vorkommt; eine Wirklichkeit, die real existieren oder in den verschiedensten Weisen vom real Erlebbarem abweichen kann. Die literarischen Darstellungsverfahren erfinden, was erlebbar, aber real nicht objektivierbar ist (stream of consciousness) oder was über alles Empirische hinausgeht (Fantastisches, Wunderbares, Utopisches, Dystopisches). Das ist kein Eskapismus in bloße Künstlichkeit, sondern hat seinen Reiz gerade im Spannungsverhältnis zu realen Lebenswelten. Der spannungsreiche, herausfordernde Bezug zu unserer Lebenswelt ist das, was das Interesse an Literatur lebendig hält.

Literatur

Das Seminar wird das an folgenden Beispielen studieren:
Daniel Kehlmann: Ruhm; Herta Müller: Atemschaukel; Franz Kafka: Der Proceß; Arthur Schnitzler: Fräulein Else; Margaret Atwood, The Handmaid’s Tale (Der Report der Magd).

Zur Einführung:
Stefan Matuschek: Lebenswelt als literaturtheoretischer Begriff. Im Anschluss an Hans Blumenbergs "Theorie der Lebenswelt". In: Literatur und Lebenswelt. Hg. von Alexander Löck und Dirk Oschmann. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2012. S. 57-72.

Bemerkung

S – NDL V.1, NDL VI.1/2, M-GLW-NDL1/2/3/4, Staatsexamen mündlich zur V MATUSCHEK

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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