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PRAESENZ (PRESENCE): House of Cards historisch. Staatsdramen des 17. und 18. Jahrhunderts - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 199144 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Di. 16:15 bis 17:45 w. 12.04.2022 bis
12.07.2022
Fürstengraben 1 - SR 221   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schneider, Jens Ole , Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Serien wie House of Cards oder Borgen erfreuen sich gegenwärtig hoher Beliebtheit, versprechen sie doch einen Blick hinter die Fassade der Macht und in das verborgene Ränkespiel der Politik zu gewähren.
Ein wichtiges dramaturgisches Vorbild für solche Serien sind die Staatsdramen des 17. und 18. Jahrhunderts. In Reaktion auf die Entstehung eines modernen Staatswesens performieren diese Dramen jene Krisen, Komplotte und Intrigen, die sich auf und hinter der staatlichen Bühne abspielen. Dabei zeigt sich ein zunehmendes Machtvakuum des modernen Staates. Während in Dramen des 17. Jahrhunderts noch der Fürst im Zentrum des Geschehens steht, werden in der Dramatik des 18. Jahrhunderts die politischen Berater, die Spione und geheimen Verschwörungen zu den eigentlichen Akteuren der Handlung. Im Seminar wollen wir Dramen von Corneille, Gryphius, Gottsched, Lessing und Schiller lesen und überlegen, wie hier moderne Macht und Staatlichkeit inszeniert wird. Dabei wird es auch um die Analyse dramatischer Mittel wie offene und verdeckte Handlung, Botenbericht und Mauerschau gehen. Das Seminar versteht sich somit nicht zuletzt als eine Auffrischung in Sachen Dramenanalyse. Gegen Ende des Seminars überlegen wir, ob und inwiefern die Dramatik des 17. und 18. Jahrhunderts ein Vorbild für moderne Serien wie House of Cards darstellt.

Bemerkung

S – NDL VI.1/2, M-GLW-NDL1/2/3/4, M-GLW-DK1/-DK2 zur V STASKOVÁ oder MATUSCHEK

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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