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Die neue Kulturgeschichte der Moderne: Themen, Methoden, Perspektiven. Seminar zur Ringvorlesung - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 198909 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 40 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 50
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 10:00 bis 12:00 w. 13.04.2022 bis
13.07.2022
Zwätzengasse 4 - Seminarraum Z4 Laukötter, Anja, Universitätsprofessor Dr. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Laukötter, Anja, Universitätsprofessor, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Seminar für Volkskunde und Kulturgeschichte
Inhalt
Kommentar

          

Bachelor

BA_KG 2 B, BA_KG 3 B, BA_KG 4 B

Master

MKG 2 B, MKG 3 B, MKG 4 B, MWKG

Das Seminar begleitet die im Sommersemester ebenfalls stattfindende Ringvorlesung „Die neue Kulturgeschichte der Moderne“. In dieser werden aktuelle Fragen und Methoden der neuen Kulturgeschichte diskutiert, die sich weniger über einen Gegenstand definiert, als über bestimmte Perspektivierungen und Ausgestaltungen von Themen. Die daraus resultierende Vielfalt wird sich in den aufgeworfenen Perspektiven der Ringvorlesung spiegeln, und hier setzt das begleitende Seminar an, in dem die jeweiligen Themenfelder und Zugänge vertieft werden. So werden wir gemeinsam weitergehende aktuelle Literatur zu den Fragestellungen der Ringvorlesung lesen und diskutieren, u. a. zur Kolonial- und Gewaltgeschichte in transepochaler Perspektive und zu verschiedensten (transnationalen) Kulturgeschichten, z. B. der Erziehung, des Körpers, der Medien, der Museen, der Ökonomie sowie der Demokratie und Diktatur. Auch umfassendes Quellenmaterial zu den Themenbereichen werden wir in unsere Diskussionen einbeziehen und analysieren. Ziel ist es, die neue Kulturgeschichte möglichst in ihrer gesamten (aktuellen) historischen Breite vorzustellen. Ergänzend werden wir immer wieder Einzelbeispiele konkretisieren, um diese für die eigene Arbeit fruchtbar zu machen. Der zeitliche Schwerpunkt des Seminars liegt im 19. und 20. Jahrhundert. Zudem werden Brücken zur Geschichte der Frühen Neuzeit und der Zeit der Aufklärung geschlagen.

Neben der gemeinsamen Lektüre und Analyse der Literatur und des Quellenmaterials umfasst das Seminar auch eine Exkursion in ein Archiv (z. B. ins Deutsche Rundfunkarchiv Potsdam, Sportmuseum Leipzig, Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar oder Stasi-Unterlagen-Archiv im Bundesarchiv Berlin). Die Auswahl des Exkursionsziels treffen die Teilnehmer/innen der Veranstaltung.

Literatur

Einführende Literatur: Maria Bühner/Maren Möhring (Hrsg.): Europäische Geschlechtergeschichten, Stuttgart 2018. Ute Daniel: Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert, Hamburg 2018. Martin Dinges/Pierre Pfütsch (Hrsg.): Männlichkeiten in der Frühmoderne. Körper, Gesundheit und Krankheit (1500-1850), Stuttgart 2020. Angelika Epple/Olaf Kaltmeier/Ulrike Lindner (Hrsg.): Entangled Histories. Reflecting on Concepts of Coloniality and Postcoloniality (= Special Issue: Comparativ, Bd. 21), Leipzig 2011. Svenja Goltermann: Gewaltwahrnehmung. Für eine andere Geschichte der Gewalt im 20. Jahrhundert, in: Mittelweg 36 29/2(2020), S. 23–46. Thomas Lindenberger: „Havarie“. Reading East-German Society through the Violence of Things, in: Divinatio 42–43 (2016), S. 301–370. Alf Lüdtke: Everyday Life in Mass Dictatorship. Collusion and Evasion, London 2016.

Bemerkung

Voraussetzung für den Erwerb von Leistungspunkten: Die Modulprüfung besteht in einer Hausarbeit. Für Masterstudierende ist ein Referat im Seminar verpflichtend. Erwartet wird die regelmäßige, aktive Teilnahme.

Bemerkungen: Referate für das Modul „Fachspezifische Schlüsselqualifikationen FSQ“ im Bachelorstudiengang sind möglich.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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