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ONLINE PLUS Weibliche Schreibweisen. Lyrikerinnen in Russland und Polen - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 83058 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 15 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 15
Rhythmus Jedes 2. Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mo. 14:00 bis 16:00 c.t. w. 11.04.2022 bis
11.07.2022
Ernst-Abbe-Platz 8 - SR 301 Fischer, Christine, Privatdozent Dr. phil. habil. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Fischer, Christine, Privatdozent, Dr. phil. habil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Bereich Slawistik
Inhalt
Kommentar

Auf der Grundlage eines einführenden Überblicks über die bis in die Antike zurückreichende Tradition weiblichen Schreibens in Europa werden russische und polnische Lyrikerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts mit ausgewählten, repräsentativen Texten vorgestellt, in ihrer jeweiligen Literaturepoche verortet und kontrastiv betrachtet.

Während weibliche Autorschaft in Russland mit Anna Bunina und Evdokija Rostopcina bereits im Klassizismus und in der Romantik zu frühen Höhepunkten gelangt, wird in Polen erst die zum Positivismus zählende Maria Konopnicka einem breiteren Publikum bekannt. Gerade zur Zeit der Romantik ist in Russland ein tiefgehendes Interesse an der polnischen Literatur zu verzeichnen, das auch dem Wirken der mit Mickiewicz eng verbundenen Karolina Pavlova zu verdanken ist.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung indessen liegt auf Autorinnen der Moderne und Postmoderne, wobei das Schlüsselthema der Erinnerung und des Gedächtnisses (im individuellen wie kollektiven Sinne) besondere Berücksichtigung findet. In diesem Zusammenhang verdient nicht zuletzt das Übersetzungswerk von Anna Achmatova Beachtung, die polnische Gedichte, u.a. von Maria Pawlikowska-Jasnorzewska, ins Russische übertrug.

Alle betrachteten Texte werden zweisprachig (russisch bzw. polnisch und deutsch) vorgestellt, um auch die jeweils sehr unterschiedliche Rezeption der russischen und polnischen Autorinnen in Deutschland zu skizzieren.

 

Literatur

Göpfert, F.: Dichterinnen und Schriftstellerinnen in Russland von der Mitte des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, München 1992.

Langer, D.: Polnische Literaturgeschichte. Ein Abriss, München 2010.

Lauer, R.: Geschichte der russischen Literatur. Von 1700 bis zur Gegenwart, München 2000.

Milosz, Cz.: Geschichte der polnischen Literatur, Tübingen 2013.

Milosz, Cz.: Historia literatury polskiej, Kraków 1993.

Nieberle, S.: Gender Studies und Literatur. Eine Einführung, Darmstadt 2013.

Zelinsky, B. (Hrsg.): Die russische Lyrik, Köln/Weimar/Wien 2002.

Bemerkung

In den russistischen Mastermodulen MSLAW 1 und MSLAW 2.1 ist der Besuch des zugeordneten Tutoriums verpflichtend für die Zulassung zur Modulprüfung.

Voraussetzungen

Gute Grund- und Lesekenntnisse des Russischen bzw. Polnischen.

Leistungsnachweis

Regelmäßige Teilnahme, die auf Wunsch schriftlich bestätigt wird.

 

Zielgruppe

Studierende in den Masterstudiengängen und im Studiengang Lehramt Jenaer Modell.

Auch andere interessierte Zuhörer*innen sind herzlich willkommen.

 

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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