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PRAESENZ (PRESENCE): Holocaust und (Post)Kolonialismus - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 140289 Kurztext
Semester SS 2022 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 100 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 100
Rhythmus Jedes Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
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Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    21.02.2022 09:00:00 - 05.04.2022 08:29:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    05.04.2022 08:30:00 - 25.04.2022 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch die Teilnehmenden möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    26.04.2022 00:00:01 - 22.08.2022 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch die Dozierenden möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mo. 18:00 bis 20:00 Einzel-V. 30.05.2022 bis
30.05.2022
Carl-Zeiß-Straße 3 - HS 7   findet statt  
Einzeltermine anzeigen Di. 16:00 bis 18:00 w. 12.04.2022 bis
12.07.2022
Carl-Zeiß-Straße 3 - HS 7 Middendorf, Stefanie, Universitätsprofessor Dr. ( verantwortlich ) findet statt  
Einzeltermine anzeigen Do. 08:00 bis 10:00 Einzel-V. 02.06.2022 bis
02.06.2022
    findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Middendorf, Stefanie, Universitätsprofessor, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Die Geschichte des Holocaust wurde und wird immer wieder neu geschrieben. In Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit werden gegenwärtig vor allem die Bezüge diskutiert, die zwischen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und kolonialen Herrschafts- und Gewalterfahrungen bestanden. Unter Einbeziehung postkolonialer Perspektiven wird zudem eine andere Art der Erinnerung an den Holocaust gefordert. Die Vorlesung bietet eine Einführung in die entsprechenden Debatten und einen Überblick über empirische Forschungen zu diesem Thema, welche die Chancen, aber auch die Grenzen des Vergleichs aufzeigen. Es werden mögliche Kontinuitäten zwischen imperialen Machtphantasien seit dem 19. Jahrhundert und der nationalsozialistischen Eroberungspolitik behandelt, die Geschichte unterschiedlicher Lager analysiert sowie Imaginationen von „Lebensräumen“ im 20. Jahrhundert vergleichend betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf erkenntnisleitenden Begriffen liegen sowie auf Aspekten konkurrierender Erinnerungskulturen.

Literatur

Dan Stone, Histories of the Holocaust, Oxford 2010; Volker Langbehn/Mohammad Salama (Hg.), German Colonialism. Race, the Holocaust and Postwar Germany, New York 2011; Michael Rothberg, Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung, Berlin 2021; Sybille Steinbacher (Hg.), Holocaust und Völkermorde. Die Reichweite des Vergleichs, Frankfurt a.M. 2012.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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