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ONLINE: Alles unter einem Hut. Grundlagen kulturwissenschaftlicher Kleidungsforschung. - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 192293 Kurztext
Semester WS 2021 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 24
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 10:00 bis 12:00 w. 22.10.2021 bis
11.02.2022
  Pfeiffer, Julia ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Pfeiffer, Julia verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Seminar für Volkskunde und Kulturgeschichte
Inhalt
Kommentar

 

Bachelor

BA_VK 2, BA_VK 3 B, BA_VK 4 B

Master

MVK 1 B, MVK 2, MVK 4, MWVK

Kleidung als „zweite Haut“ verhüllt und schützt. Sie erschöpft sich keinesfalls in diesen Funktionen, sondern kommuniziert eine Vielfalt von Bedeutungen. Mode, Tracht und Kleidung besitzen Symbol-, Performanz- und (Re-)Präsentationscharakter, lassen Rückschlüsse auf den oder die TrägerIn zu und unterliegen einem ständigen kulturellen, historischen und sozialen Wandel. Die Volkskundlerin Gitta Böth betont, dass Kleidung viele Realitäten besitzt – sie wird produziert, gehandelt, getragen, verbraucht, weitergegeben, repariert und umfunktioniert.

Im Zentrum der kulturwissenschaftlichen Kleidungsforschung steht die Beschäftigung mit diesen vielfältigen Facetten der Kleidung. Sie wird als Objekt verstanden. Hier knüpft das Seminar an und durch unterschiedliche Quellengattungen wie Accessoires, Kleidungsstücke, Schrift- und Bildquellen soll die „Sprache der Kleidung“ verstanden werden. Das Themenspektrum des Seminars erstreckt sich von anthropologischen Aspekten von Kleidung als zweite Haut über die (Kultur-)geschichte des Huts, das neuzeitliche Phänomen der Mode oder die Tracht bis hin zu Fragen nach Kleidung und Geschlecht sowie aktuellen kulturellen, ökonomischen und sozialen Diskursen zu Kleidung.

Literatur

Einführende Literatur: Gitta Böth: Kleidungsforschung, in: Rolf Wilhelm Brednich (Hrsg.): Grundriß der Volkskunde. Einführung in die Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie, Berlin 1988, S. 153-170. Gitta Böth: Die Kleidung – ein Forschungsfeld der Volkskunde. Eine Einführung mit Augenmerk auf das Rheinland, in: Alois Döring (Hrsg.): Von Kleidern und Menschen. Kleidungsgewohnheiten an Rhein und Maas im 19. und 20. Jahrhundert, Wien 1999, S. 3-32. André Holenstein/Ruth Meyer Schweizer/Tristan Weddigen (Hrsg.): Zweite Haut. Zur Kulturgeschichte der Kleidung, Bern 2010. Gudrun M. König (Hrsg.): Die Wissenschaft der Mode, Bielefeld 2015. Gabriele Mentges (Hrsg.): Kulturanthropologie des Textilen, Berlin 2005. Weitere Literaturhinweise werden im Verlaufe des Seminars gegeben.

Bemerkung

Voraussetzung für den Erwerb von Leistungspunkten: Die Modulprüfung besteht in der Abfassung einer Hausarbeit.

Bemerkungen: Referate für das Modul „Fachspezifische Schlüsselqualifikationen FSQ“ im Bachelorstudiengang sind möglich.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2021 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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