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ONLINE: Religion im Recht - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 185846 Kurztext
Semester SS 2021 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 0 (manuelle Platzvergabe) Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Standardbelegung Wintersemester ab Mitte August/ Sommersemester ab Mitte Februar
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    22.02.2021 09:00:00 - 06.04.2021 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    06.04.2021 08:00:00 - 26.04.2021 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    27.04.2021 00:00:01 - 23.08.2021 07:59:59    aktuell
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Di. 16:00 bis 20:00 14t. 13.04.2021 bis
13.07.2021
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 274   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Drößler, Bernd Th. , Ministerialrat verantwortlich
Schulz, Marie-Luise organisatorisch
Zuordnung zu Einrichtungen
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Inhalt
Kommentar

Das staatliche Religionsrecht ist eine besondere verfassungsrechtliche Materie. An systematisch hervorgehobener Stelle zentriert im Grundrecht der Religionsfreiheit steht das freiheitliche Religions- und Staatskirchenrecht ebenso im Zentrum individueller Entfaltung wie der institutionellen Gewährleistung und der Wahrung von Rechtsansprüchen und ist schließlich Ausdruck der kulturellen Identität von Verfassungsstaat und Zivilgesellschaft. Methodische und interdisziplinäre Anforderungen sind durch den Gegenstand gestellt.

Die aufgrund der umfassenden Gewährleistung von Religionsfreiheit in unterschiedlichen Rechtsbereichen gestellten Fragen sollen in Auseinandersetzung mit der einschlägigen höchstrichterlichen Rechtsprechung erörtert werden. Die in Folge religiöser und weltanschaulicher Pluralität aufgeworfenen Probleme, die sich mit der Integration neu erfahrener Religionen, vor allem des Islam, und dem Erstarken weltanschaulicher Positionen stellen, sollen behandelt werden. Kopftuch, Kreuz, Schächten, Moscheebau, Religionsunterricht, Zwangsheirat, Kirchensteuer, Beschneidung, staatliche Neutralität, schulischer Frieden, Staatsleistung, kirchliches Arbeitsrecht bezeichnen beispielhafte Problembereiche, in denen religiöse Bedürfnisse auf rechtliche Anforderungen treffen. Der zunehmende Einfluss Europas, der durch europäische Richtlinien und Gerichtsentscheidungen auf die Entwicklung des nationalen Religionsrechts ausgeübt wird, wird thematisiert.

Die Lehrveranstaltung wendet sich zunächst an Studierende der Rechtswissenschaften, ist aber offen für interessierte Studierende der Theologie, der Religionswissenschaften, der Geschichte oder der Politologie. Studierende der Evangelischen Theologie können diese Veranstaltung als theologische Übung besuchen.

Literatur

Unruh, Religionsverfassungsrecht, 3. A.2015
von Campenhausen/de Wall, Staatskirchenrecht, 5.A.2018
Hallermann u.a. (Hg.), Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht, 2.A.2018
Heun u.a. (Hg.), Evangelisches Staatslexikon, 2006
Winter, Staatskirchenrecht der Bundesrepublik Deutschland, 2.A.2008
Listl/Pirson (Hg.), Handbuch des Staatskirchenrechts der Bundesrepublik Deutschland, 2.A.1994 f.
Drößler, Staat und Kirche in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen, 11/2020

Bemerkung

Hinweis: 

In der Veranstaltung wird keine Klausur für das SB-Studium angeboten.

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 6 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:

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