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Ausgrabung "Pfalzkomplex Salz" - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Praktikum Langtext
Veranstaltungsnummer 174025 Kurztext
Semester SS 2020 SWS
Teilnehmer 1. Platzvergabe 8 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 10
Rhythmus Jedes 2. Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefrist derzeit keine Abmeldung von zugelassenen Lehrveranstaltungen möglich
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen kA. 08:00 bis 17:00 Block 24.08.2020 bis
02.10.2020
Extern - Externer Veranstaltungsort   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Ettel, Peter, Universitätsprofessor, Dr. verantwortlich
Wolters, Petra , Dr. des. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Seminar Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
Inhalt
Kommentar

Seit 2009 führt der Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Jena archäologische Forschungen im karolingisch-ottonischen Pfalzgebiet Salz (Bezirk Unterfranken, Ldkr. Rhön-Grabfeld) durch. Mittlerweile liegen zahlreiche neue historische, geographische und archäologische Erkenntnisse zum Pfalzgebiet vor und zeigen, dass es sich bei der Pfalz Salz um einen vielteiligen Güterkomplex handelt.

Nachweisbar sind spätestens im 9. Jahrhundert mehrere Haupt- und Nebenhöfe (Salz und Heustreu/villa Houstrowe), eine Talsiedlung (villa Salza/Mühlstatt), mindestens eine Kirche (sicher belegt für uilla branda basilicam In honore Sti. Martin/Brend), möglicherweise jedoch noch eine weitere, bislang nicht lokalisierte Pfalzkirche, der ausgedehnte Königsforst (silvas innumerabilis/Salzforst) und eine Befestigung (castellum Saltce/Veitsberg), die möglicherweise zugleich das eigentliche palatium ist. Auf dem Veitsberg konnten zwischen 2010 und 2013 die Wehreinrichtungen einer Befestigungsanlage des 8. – 11. Jahrhunderts ergraben werden. Eine zwei Meter breite Mauer mit begleitendem Graben umschließt ein etwa 110 x 110 m großes, annähernd quadratisches Areal. Von der Bebauung innerhalb dieser Mauer ist bislang kaum etwas bekannt. Sollte es sich bei der Anlage auf dem Veitsberg tatsächlich um das Zentrum des Pfalzgebietes handeln, wären repräsentative Bauten wie Kirche oder Aula zu erwarten.   

Ziel der diesjährigen Untersuchungen ist es, Strukturen der Innenbebauung nach modernsten archäologischen Standards zu ergraben und zu dokumentieren und dabei wesentliche Fragen zur Funktion des Fundplatzes zu klären. Die Teilnehmer der Ausgrabung erlernen dabei systematisch alle grundlegenden Arbeitsschritte von der Ausgrabung nach natürlichen Schichten über die Dokumentation mit handwerklichen (Zeichnung, Foto, Beschreibung u.a.) und elektronischen (Tachymetrie mit TachyCAD) Methoden bis zur Fundbearbeitung.

Bemerkung

Zeitraum voraussichtlich 24.08.2020 - 02.10.2020 - Aushänge beachten

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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