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Jüdisches Leben und Antisemitismus in Deutschland nach 1945 - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 173721 Kurztext
Semester SS 2020 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    17.02.2020 09:00:00 - 27.04.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    27.04.2020 08:00:00 - 18.05.2020 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    19.05.2020 00:00:01 - 17.08.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 10:00 bis 12:00 w. 16.04.2020 bis
16.07.2020
Fürstengraben 1 - SR 147 Tändler, Maik Dr. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tändler, Maik , Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Nach Auschwitz schien es kaum denkbar, dass sich Juden für ein Leben im Land der Täter entscheiden könnten. Dennoch entstanden in den beiden neugegründeten deutschen Staaten – in der Bundesrepublik in größerem Umfang als in der DDR ­– wieder jüdische Gemeinden, deren Mitgliederzahlen mit denen der Vorkriegszeit freilich nicht zu vergleichen waren. Aufgebaut wurden sie zum einen von deutsch-jüdischen Überlebenden und Rückkehrern und zum anderen von osteuropäischen Juden, die den Holocaust überlebt hatten und für die das Deutschland der Besatzungszeit eigentlich nur eine Zwischenstation hatte sein sollen. Das Seminar widmet sich dieser Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die jüngere Vergangenheit, die vor allem von der Einwanderung aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion geprägt ist. Die Lebensweisen, Erfahrungen und Wahrnehmungen der in Deutschland lebenden Juden sollen ebenso rekonstruiert werden wie der politische und gesellschaftliche Umgang mit Ihnen. Nicht zuletzt in den Blick kommt dabei auch der Antisemitismus, der mit dem Untergang des „Dritten Reichs“ keineswegs verschwunden war, sondern in verschiedenen Formen fortlebte und, wie das Attentat von Halle der Öffentlichkeit drastisch vor Augen geführt hat, noch fortlebt.

Einführende Literatur: Michael Brenner (Hg.): Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart, München 2012; Anthony D. Kauders: Unmögliche Heimat. Eine deutsch-jüdische Geschichte der Bundesrepublik, München 2007.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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