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Handschriftliche Quellen zu Stiftungen und Frömmigkeit im Spätmittelalter - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar/Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 173692 Kurztext
Semester SS 2020 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    17.02.2020 09:00:00 - 27.04.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    27.04.2020 08:00:00 - 18.05.2020 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    19.05.2020 00:00:01 - 17.08.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mo. 10:00 bis 12:00 w. 20.04.2020 bis
13.07.2020
Fürstengraben 6 - SR E004 Sladeczek, Martin ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Sladeczek, Martin verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Das Spätmittelalter wird von der jüngeren Forschung gern als fromme Zeit verstanden. Die Sorge um das eigene Seelenheil bestimmte das Handeln der Menschen aller Gesellschaftsschichten. Dazu gehörten neben dem regelmäßigen Kirchgang etwa Heiligenverehrung, Stiftungen, Talismane, Wallfahrten und Prozessionen. Träger waren außer der eigenen Pfarrkirche auch Bruderschaften und Klosterkirchen.

Die historische Forschung stößt hier auf eine große Quellenvielfalt: Stiftungsurkunden, Testamente, Kirchenrechnungen, Bruderschaftsrechnungen und gedruckte Bücher aber auch die Protokolle der ersten landesherrlichen Kirchenvisitationen in frühreformatorischer Zeit haben eine große Aussagekraft zur Sakraltopographie eines Ortes und zum gelebten Glauben aller Bevölkerungsschichten, vom Fürsten bis zum Kleinbauern. Neben Schriftquellen werden auch Inschriften, Objekte der Kirchenausstattung und verschiedene Bildquellen besprochen.

Im Seminar werden das Erschließen solcher (fast ausschließlich deutschsprachiger) Quellen, der Umgang mit ihnen und die Quellenkritik behandelt. Es schließt sich jeweils ein paläographischer Abschnitt an.

Literatur:  Schreiner, Klaus (Hg.): Laienfrömmigkeit im späten Mittelalter. Formen, Funktionen, politisch-soziale Zusammenhänge, München 1992;  Kühne, Hartmut/Bünz, Enno/Müller, Thomas T. (Hgg.): Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation in Mitteldeutschland. Katalog zur Ausstellung „Umsonst ist der Tod“, Petersberg 2013;  Wilhelmy, Winfried: Schrei nach Gerechtigkeit. Leben am Mittelrhein am Vorabend der Reformation, Ausstellungskatalog Mainz 2016, Regensburg 2015.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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