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Der römische Orient von der ausgehenden Republik bis in die frühe Kaiserzeit - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 82356 Kurztext
Semester SS 2020 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 50 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 90
Rhythmus Jedes 2. Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    17.02.2020 09:00:00 - 27.04.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    27.04.2020 08:00:00 - 18.05.2020 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    19.05.2020 00:00:01 - 17.08.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 10:00 bis 12:00 w. 16.04.2020 bis
16.07.2020
Fürstengraben 1 - HS 146 Schleicher, Frank Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schleicher, Frank , Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
LS Alte Geschichte
Inhalt
Kommentar

Die Zeit der späten Republik war eine Phase extremer römischer Expansion. Den Anwohnern aller Grenzen des Reiches militärisch überlegen, wurde an fortwährenden Erfolgen und Eroberungen nicht gezweifelt, bis man im Orient auf die Parther traf. Da diese sich über Jahrhunderte als ebenbürtige Gegner bewiesen, entwickelte sich die Grenze zur Kontaktzone zwischen zwei gleichwertigen Imperien. Diese, ausschließlich im Orient in dieser Form geprägte Zone, machte wegen ihrer traditionellen Grundlagen, die eine Mischung hellenistischer, orientalischer und jüdischer Elemente waren, nun ganz eigene Entwicklungen durch. Die frühen Phasen dieser Entwicklungen sollen in dieser Vorlesung dargestellt werden: Von der Integration der hellenistischen Staatenwelt in das Imperium Romanum über das indirekte System der Klientelstaaten bis hin zur direkten Herrschaft und der zunehmenden Befestigung der Grenzzone in der frühen Kaiserzeit wollen wir diese Entwicklungen nachverfolgen.

Literatur

Als (gut bebilderter) Einstieg ins Thema bietet sich Michael Sommer, Der römische Orient. Zwischen Mittelmeer und Tigris, Darmstadt 2006, an. Für die Zeit der ersten Kontakte und das Übergreifen der Römer auf den Orient ist noch immer Ernst Badian, Römischer Imperialismus in der späten Republik, Stuttgart 1980, lesenswert. Ernst Baltrusch, Caesar und Pompeius, Darmstadt 2004, bietet ebenso einen ersten Einblick in die ausgehende Republik wie Karl Christ, Pompeius. Der Feldherr Roms, München 2004, der das Wirken des Pompeius als Administrator in besonderem Maße würdigt. Allgemein die Außenpolitik der Zeit behandelnd, wissenschaftlich allerdings nicht ganz unproblematisch, ist Christian Wendt, Sine fine. Die Entwicklung der römischen Außenpolitik von der späten Republik bis in den frühen Prinzipat, Berlin 2008.

Bemerkung

Empfehlenswert auch für Besucher von Hist 210 sowie für alle Studierenden der Altertumswissenschaften und der Geschichte. Auch alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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