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Konflikte vor, in und nach Kriegen. Politik zwischen Macht und Moral - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 167259 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 25
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 10:00 bis 12:00 w. 17.10.2019 bis
06.02.2020
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 113   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Knoepffler, Nikolaus, Universitätsprofessor, Dr.mult. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master M.A. Angew.Ethik/Konfliktman. - 2016
Zuordnung zu Einrichtungen
Ethik in den Wissenschaften
Inhalt
Literatur

Baylis, J. et al. 2017: The Globalization of World Politics: An Introduction to International Relations. 7. Auflage. Oxford University Press, Oxford.

Knoepffler, Nikolaus, Angewandte Ethik, Böhlauverlag (UTB), Köln 2010.

Schieder, Siegfried / Spindler, Manuela (Hrsg.) 2010, Theorien der internationalen Beziehungen, 3. überarb. Aufl., Opladen u.a. oder (v.a. mit Blick auf die Kapitel zur Konfliktforschung)

Lerninhalte

Das Seminar stellt den Versuch dar, die Wissensbestände zweier Disziplinen zusammenzuführen: der Angewandten Ethik und der Internationalen Beziehungen.

Viele Fragen der internationalen Beziehungen sind ethischer Natur. Insbesondere Entscheidungen über Krieg und Frieden erfordern ethische Sensibilität. Jenseits simplifizierender politischer und medialer Rhetorik stehen Entscheidungsträger immer wieder vor sehr schwierigen Güterabwägungen. Rechtliche Normen, moralische Werte und nationale oder organisationelle Interessen liegen im Widerstreit und müssen in Übereinstimmung gebracht werden. Das erfordert Priorisierung unter Inkaufnahme schmerzlicher Kompromisse. Das Seminar soll dazu dienen, solche Grenzfragen zu thematisieren, die Güterabwägungen offenzulegen und differenzierte, eigenständige Urteile anzuleiten.

Nach einer anfänglichen Einführung in die Grundlagen werden drei Themenbereiche untersucht: Güterabwägungen für oder gegen Kriegführung (im Kriegsvölkerrecht ius ad bellum genannt) – Güterabwägungen während einer Kriegführung (ius in bello) – Güterabwägungen nach beendeten gewaltsamen Konflikten (ius post bellum). Jede Sitzung greifen wir eine ethische Herausforderung heraus und diskutieren ein konkretes Fallbeispiel dazu. Dazu beziehen zwei referierende Seminarteilnehmer zunächst kontrovers Position. Diese Positionen sollten sich möglichst signifikant unterscheiden. Anschließend diskutiert das Seminar darüber.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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