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Die Revolution(en) 1848/49. Transnationales Ereignis, regionale Politisierung, historiografische Perspektiven - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 167167 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 12:00 bis 17:00 Einzel-V. 25.10.2019 bis
25.10.2019
Fürstengraben 13 - Seminarraum Kaiser, Tobias PD Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Einzeltermine anzeigen Fr. 12:00 bis 17:00 Einzel-V. 29.11.2019 bis
29.11.2019
Fürstengraben 13 - Seminarraum Kaiser, Tobias PD Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Einzeltermine anzeigen Fr. 12:00 bis 17:00 Einzel-V. 13.12.2019 bis
13.12.2019
Fürstengraben 13 - Seminarraum Kaiser, Tobias PD Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Einzeltermine anzeigen Fr. 12:00 bis 17:00 14t. 10.01.2020 bis
07.02.2020
Fürstengraben 13 - Seminarraum Kaiser, Tobias PD Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kaiser, Tobias , PD Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Die Revolution 1848/49 ist ein zentrales Ereignis der deutschen und europäischen Politik- und Demokratiegeschichte des 19. Jahrhunderts. Sie konturierte den politischen Diskurs, steht am Anfang der Ausbildung politischer Parteien, schuf aber auch Bedingungen für eine Medienrevolution und lässt sich einordnen in Prozesse der Industrialisierung und Modernisierung. Auch ideengeschichtlich wird die Bedeutung der Revolution immer wieder betont: Sozialismus, Anarchismus, Republikanismus, Parlamentarismus, Verfassungsdenken und monarchisches Prinzip standen zur Diskussion. Vor diesem Hintergrund bietet das Seminar Gelegenheit transnationale Kommunikationsverknüpfungen aufzuzeigen, aber auch Politisierungsprozesse bis hinein in die lokale Ebene zu analysieren. Revolutionstheorien können diskutiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf die kritische historiografiegeschichtliche Lektüre älterer und neuerer Interpretationen gelegt werden.

Literatur: Für die Diskussion zum Einstieg zu lesen: Karl Griewank: Ursachen und Folgen des Scheiterns der deutschen Revolution von 1848, in: HZ 170 (1950), S. 495‑523; Dieter Langewiesche: Wirkungen des „Scheiterns“. Überlegungen zu einer Wirkungsgeschichte der europäischen Revolutionen von 1848, in: ders. (Hrsg.): Die Revolution von 1848 in der europäischen Geschichte (HZ Beiheft; 29), München 2000, S. 5‑22 und die Einleitung („Probleme der Verdrängungen, Bewältigung und Identifikation“) von Wolfram Siemann: Die deutsche Revolution von 1848/49, Frankfurt/Main 1985, hier: S. 7‑16.

Weitere Literatur: Dieter Dowe/Heinz Gerhard Haupt/Dieter Langewiesche (Hrsg.), Europa 1848. Reform und Revolution. Bonn 1998; Wolfgang Hardtwig (Hrsg.), Revolution in Deutschland und Europa 1848/49. Göttingen 1998; Wolfram Siemann: 1848/49 in Deutschland und Europa: Ereignis - Bewältigung – Erinnerung, Paderborn 2006; Douglas Moggach/Gareth Stedman Jones (Hrsg.): The 1848 Revolutions and European Political Thought, Cambridge 2018.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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