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Besatzung, Kollaboration, Widerstand. Ost- und Südosteuropa unter Deutscher Herrschaft, 1939–1945 - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 167098 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 12:00 bis 14:00 w. 17.10.2019 bis
06.02.2020
Fürstengraben 13 - Seminarraum Böhler, Jochen, Privatdozent Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Böhler, Jochen, Privatdozent, Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Ab 1941 wurde mit dem Einmarsch der Wehrmacht in Jugoslawien, in die Sowjetunion und in Griechenland eine zweite, gewaltige Expansionswelle in Gang gesetzt. Alle eroberten Länder Osteuropas wurden einer verbrecherischen Besatzungspolitik unterworfen, bestimmte Teile der Bevölkerung gezielt verfolgt und ermordet, andere instrumentalisiert und als Tatgehilfen in die Besatzungsverbrechen eingebunden. Im besetzten Polen ermordeten die Deutschen nahezu alle Juden Europas. Angesichts der aussichtslosen Lage der Bevölkerung formierten sich den besetzten Ländern bald bewaffnete Widerstandsbewegungen, die zunächst gegen die deutsche Besatzungsmacht kämpften, mit deren schwindendem Einfluss aber oft auch die Waffen gegeneinander richteten.

Das Seminar geht diesen Entwicklungen schlaglichtartig auf Grundlage deutsch- und englischsprachiger Quellen nach. In den einzelnen Sitzungen stellen die Studierenden Dokumente aus dem digitalen Semesterapparat vor, die anschließend im Plenum analysiert und im größeren historischen Zusammenhang diskutiert werden. Zur Vorbereitung wird daher begleitend der Besuch der Vorlesung „Der Zweite Weltkrieg im östlichen Europa“ empfohlen. Zur Vertiefung sollte man sich außerdem mit der einschlägigen Literatur vertraut machen.

Es existieren zu viele brauchbare Monographien in deutscher und englischer Sprache zu nahezu allen ehemals deutsch besetzten Ländern in Ost- und Südosteuropa, um sie hier einzeln aufzuführen. Teilnehmende der Veranstaltung sind eingeladen, selbstständig in ihren jeweiligen Interessengebieten zu bibliographieren. Gute Überblicksdarstellungen zum Einstieg (mit weiterführenden, aber nicht mehr ganz aktuellen Literaturhinweisen) sind:

Mark Mazower: Hitlers Imperium. Europa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus. München 2009. (THULB HIS:SB:640:::2009); Timothy Snyder: Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin 1933-1945. München 2011. (THULB HIS:SB:220:::2011)

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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