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Kleider machen Leute: Einführung in die (Alltags-)Geschichte der Frühen Neuzeit - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 167090 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 4
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    19.08.2019 09:00:00 - 07.10.2019 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    07.10.2019 08:00:00 - 28.10.2019 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    29.10.2019 00:00:01 - 17.02.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Di. 10:00 bis 12:00 w. 15.10.2019 bis
04.02.2020
Fürstengraben 13 - Seminarraum Ravazzolo, Claudia ( verantwortlich ) findet statt

Seminar

 
Einzeltermine anzeigen Mi. 16:00 bis 18:00 w. 16.10.2019 bis
05.02.2020
Fürstengraben 1 - SR 258a Ravazzolo, Claudia ( verantwortlich ) findet statt

Tutorium

08.01.2020: Ausfall (Dozentin krank)
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ravazzolo, Claudia verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

„Kleider machen Leute“: Für Menschen im Europa der Frühen Neuzeit war dieser Satz mehr als nur eine Redewendung. In der ständischen Gesellschaft definierten Kleiderordnungen, wer welche Art von Kleidung tragen durfte und drohten Strafen für Verstöße an. Viel leichter als heute ließ sich daher anhand der Kleidung ablesen, ob jemand dem Adel oder dem Bauernstand angehörte, ob jemand ein städtischer Bürger war oder ein Landbewohner.

Neben den Ständeordnungen gibt es viele weitere zentrale Aspekte der Epoche der Frühen Neuzeit, die sich am Beispiel der Kleidung erforschen lassen. So manifestierten sich die Geschlechterverhältnisse zwischen Mann und Frau im sprichwörtlichen „Kampf um die Hose“. Kleidung war einerseits zentrales Ausdrucksmittel der höfischen Kultur und des dortigen Zeremoniells, andererseits Symbol der vielfach kritisierten Verschwendungssucht des Adels. Die Themenbereiche Herstellung, Konsum und Verwendung von Kleidung bieten darüber hinaus einen Einblick in das Wirtschaftsleben der Frühen Neuzeit.

Im Rahmen des Basismoduls bildet das Medium Kleidung den thematischen Leitfaden zur Diskussion zentraler Begriffe und Entwicklungen der Frühen Neuzeit sowie einen Einstig in wichtige Forschungsdebatten und grundlegende Quellengattungen.

Literatur: Riello, Giorgio / McNeil, Peter (Hg.), The Fashion History Reader. Global Perspectives, London / New York 2010. Rublack, Ulinka, Dressing Up. Cultural Identity in Renaissance Europe, Oxford 2010. Styles, John, The Dress of the People. Everyday Fashion in Eighteenth-Century England, New Haven 2007.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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