Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 

Postkoloniale Theorien und dekoloniale Praxis - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 167074 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 12:00 bis 14:00 w. 17.10.2019 bis
06.02.2020
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 314   findet statt  
Einzeltermine anzeigen Do. 14:00 bis 16:00 Einzel-V. 30.01.2020 bis
30.01.2020
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 317   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tittor, Anne , Dr.rer.pol. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Soziologie
Inhalt
Kommentar

Die Veranstaltung ist als Einführungsseminar in das vielstimmige Themenfeld des Postkolonialismus gedacht. Im Verlauf des Seminars werden wichtige Autor*innen gelesen, die sich mit dem Fortbestand kolonialer Machstrukturen nach dem formalen Ende des Kolonialismus kritisch auseinandersetzen. Sie thematisieren die Auswirkungen der kolonialen Verhältnisse auf die heutige Welt erstens hinsichtlich der Machtasymmetrien in der Wissensproduktion, zweitens hinsichtlich sozialer Positionen wie Einkommen und Landbesitz oder auch Reisemöglichkeiten, drittens bezogen auf die Frage kultureller Repräsentation bzw. wer in welcher Weise über wen bzw. für wen spricht.

Der geographische Fokus wird dabei auf dem europäischen Kolonialismus und seinen Auswirkungen liegen. Neben einem Überblick über die zentralen Anliegen und Kritikpunkte postkolonialer Theorien, wird das Seminar auch Ansätze dekolonialer Praxis zum Gegenstand haben. Dabei wird u.a. das Thema der Restitution von Raubkunst, die Frage der Reparationen für Kolonialismus und die Möglichkeit der Überwindung stereotyper Darstellungen und rassistischer Muster diskutiert.

Für die Teilnahme am Seminar sind keine Vorkenntnisse nötig. Voraussetzung ist lediglich ein Interesse am Thema sowie die Bereitschaft komplexe Texte – auch in englischer Sprache – zu lesen.

Literatur

Sebastian Conrad, Shalini Randera (2002, Hrsg.): Jenseits des Eurozentrismus. Campus Verlag, Frankfurt.

María do Mar Castro Varela, Nikita Dhawan (2015): Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung (2., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage), Transcript Verlag, Bielefeld.

Ina Kerner (2012): Postkoloniale Theorien – zur Einführung, Junius Verlag, Hamburg.

Leistungsnachweis

BASOZ 42 aktive Teilnahme u. ggf. große Hausarbeit

BASOZ 43 aktive Teilnahme u. ggf. Hausarbeit

BASOZ 44 aktive Teilnahme u. ggf. mündliche Prüfung

BASOZ 45 aktive Teilnahme u. HA o. mündl. Prüfung

Die aktive Teilnahme erfolgt ohne Prüfungsanmeldung in Friedolin mit institutsinterner Verwaltung der Leistungsnachweise. Es ist kein schriftlicher Beleg notwendig.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

Impressum | Datenschutzerklärung