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Das Denken von Michel Foucault - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 166892 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 25
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    19.08.2019 09:00:00 - 07.10.2019 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    07.10.2019 08:00:00 - 28.10.2019 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    29.10.2019 00:00:01 - 17.02.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 12:00 bis 16:00 Einzel-V. 30.10.2019 bis
30.10.2019
August-Bebel-Straße 4 - SR 013 a   findet statt  
Einzeltermine anzeigen kA. 10:00 bis 18:00 Block+SaSo 14.02.2020 bis
16.02.2020
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 315   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Zingelmann, Thomas , M.A. verantwortlich
Bonnemann, Jens, Akademischer Rat, Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Das Werk Michel Foucaults war lange Zeit von einer euphorischen Rezeption begleitet, welche seit einiger Zeit abgeklungen war, nun durch das posthume Erscheinen des vierten Bandes von Sexualität und Wahrheit noch einmal auflebt. Insbesondere in den Sozial- und Geschichtswissenschaften kam es zu einer intensiven Auseinandersetzung mit seinem Werk. In der Philosophie, zumindest im deutschsprachigen Raum, tat man sich eher schwer: Wenn man nicht versucht hat, ihn für die Belange Kritischer Theorie (Vgl. Jürgen Habermas und Axel Honneth) fruchtbar zu machen, dann hat man ihn durch den Hinweis es sei postmodernes Denken missachtet. In jedem Fall hat man es mit einem Denker zu tun, der – auch schon zu Lebzeiten – in die ein oder andere Richtung polarisiert. 

Diese Situation möchten wir nutzen, um Stationen des Denkens Michel Foucaults im Seminar gemeinsam zu rekonstruieren und zu diskutieren. Besonderes Augenmerk soll hierbei allerdings auf der Frage liegen, in welchem Verhältnis sein Denken zur Philosophie steht. Denn vergleicht man die Forschungsliteratur, fällt immer wieder auf, dass er nicht nur als Historiker und Soziologie bezeichnet wird, sondern eben auch als Philosoph. Ob dieser Hinweis sich lediglich auf seine stetige Auseinandersetzung mit Denkern wie Kant, Hegel, Marx, Nietzsche, Husserl, Heidegger und Sartre bezieht oder ob sich für das Etikett des Philosophen eine systematische Begründung findet, wollen wir versuchen gemeinsam zu erörtern.

Wir werden versuchen, an drei Tagen in drei grundlegende Themengebiete im Werk Foucaults einen Einblick zu gewinnen: Archäologie, Genealogie und Subjektivierung. Die Textauswahl sowie den Ablauf des Seminars werden wir in der Vorbesprechung bekannt geben.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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