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Lyrik des späten 18. Jahrhunderts - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 166748 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 100 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 100
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    19.08.2019 09:00:00 - 07.10.2019 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    07.10.2019 08:00:00 - 28.10.2019 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    29.10.2019 00:00:01 - 17.02.2020 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 12:15 bis 13:45 w. 18.10.2019 bis
07.02.2020
Fürstengraben 1 - HS 144   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Pöthe, Angelika, Privatdozent, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

1723 stirbt in Jena Johann Christian Günther: Seine Gedichte, die individuelles Erleben gestalten, intimes Bekenntnis sind, eröffnen ein reiches Jahrhundert der deutschen Lyrik. Die Vorlesung untersucht zunächst knapp thematische und strukturelle Entwicklungen der Poesie hin zum späten 18. Jahrhundert. Friedrich Gottlob Klopstock, dessen ausdrucksstarkes lyrisches Werk anregend für Klassiker wie für Romantiker ist, bildet einen ersten Schwerpunkt. Die Dichter des sogenannten Göttinger Hains postulieren Volks- und Naturnähe, geben der Subjektivität neuen Raum. Die Herausbildung einer volkstümlichen Kunstballade (Schubart, Bürger) ist im Zusammenhang der Sturm- und Drang-Dichtung zu untersuchen. Besondere Aufmerksamkeit soll Matthias Claudius gelten, dessen Lyrik mit Begriffen wie „hausbacken“ oder „treuherzig“ nicht annähernd zu erfassen ist.

Im Zentrum der Vorlesung stehen Entwicklungen der deutschen Lyrik um 1800: Goethes vergeistigte Natur- und Liebeslyrik der Weimarer Zeit ist ebenso Gegenstand wie ausgewählte Beispiele seiner Weltanschauungsdichtung.

Zwischen Volksliedtradition und vollendeter Kunstform bewegt sich die romantische Lyrik: Vor allem Clemens Brentanos Gedichte von hoher Musikalität sind zu beachten.

Am Ende steht Friedrich Hölderlins poetisches Ringen um Individuelles, Patriotisches und Menschheitliches, insbesondere in seinen ergreifenden Spätgedichten.

Bemerkung

V – NDL V.1, NDL VI.1/2, M-GLW-NDL 1/2/3/4, M-GLW-DK1/-DK2

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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