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Latein für Philosophen. Texte, Diskussionen, Perspektiven - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 166677 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 25
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Standardbelegung Wintersemestersemester 2019/20 ab dem 19.08.2019
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    19.08.2019 09:00:00 - 07.10.2019 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    07.10.2019 08:00:00 - 28.10.2019 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    29.10.2019 00:00:01 - 17.02.2020 07:59:59    aktuell
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 08:15 bis 09:45 w. 18.10.2019 bis
07.02.2020
Zwätzengasse 9a - Z3   findet statt

fällt am 18. und 25.10. aus!

 
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Haubenreißer, Tim , M.A. verantwortlich
Module / Prüfungen
Modul Prüfungsnummer Titel VE.Nr. Veranstaltungseinheit
BA-Phi 3.1 Geschichte der Philosophie
P-Nr. : 12052 Geschichte der Philosophie AB-Prüfung zum Seminar (Hausarbeit oder Klausur)
12057 Geschichte der Philosophie Seminar
LA-Phi 3.3 Schwerpunkt II
P-Nr. : 40561 Schwerpunkt II AB-Prüfung (Hausarbeit oder Klausur)
40562 Schwerpunkt II: Seminar
BA-Phi 4.1 Akzent I
P-Nr. : 12092 Akzent I Hausarbeit
12095 Akzent I Seminar
BA-Phi 4.2 Akzent II
P-Nr. : 12101 Akzent II mündlich
12102 Akzent II Seminar
LA-Phi 3.2 Schwerpunkt I
P-Nr. : 40551 Schwerpunkt I AB-Prüfung (Hausarbeit oder Klausur oder Essay)
40553 Schwerpunkt I: Seminar
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Über die Vorzüge einer lateinischen wie geisteswissenschaftlichen Bildung im Allgemeinen muss nicht diskutiert werden: Als Inhaber humanistischer Bildung wollen wir alle zeigen, wie stark Zeitgeist und Politik von der Beschäftigung mit den uns traditionell zukommenden Themen profitieren. Damit die Gesellschaft ihr Nachdenken über diese Themen aber nicht einstellt und den Zugang dazu verschließt, ist es an uns, sie zu pflegen und stets aktuell zu halten.

Aus dem genannten Grund soll dieses Seminar Möglichkeiten diskutieren, ein Bedürfnis des philosophischen und philologischen Lehrens und Lernens an unserem Institut zu verwirklichen: den Lateinunterricht von seiner bisherigen Ausführungsweise zu emanzipieren und dadurch mittelfristig schrittweise zu reformieren.

Zentral dafür ist die Verwandlung des Lateins von einer „Sprachanforderung” zu einem Studieninhalt. Dies soll künftig geschehen durch die Einrichtung eines institutseigenen Kurses und vor allem durch die Einführung von Texten, die methodologisch, inhaltlich und historisch gesehen für die Philosophie als Disziplin nicht nur relevant, sondern auch unverzichtbar sind, da sie einen guten Teil ihres Rückgrats darstellen. Für beides soll das Seminar exemplarisch stehen.

Gelesen werden sollen dabei kurze Auszüge aus Texten mit Wiedererkennungswert, vorzüglich von Autoren aus Neuzeit und Mittelalter, wie etwa Anselm von Canterbury, Thomas von Aquin, Descartes, Spinoza, Leibniz, Kant u.a. Die Texte werden jeweils mit einer thematischen Einleitung und einer Einführung ins Vokabular versehen, ggf. kommentiert und in einem Reader zusammengestellt sein.

Im Seminar sollen die Texte langsam übersetzt, interpretiert und in ihrer Argumentationsstruktur geprüft werden, um einen Anschluss an andere Module zu schaffen. Dabei soll jeder Teilnehmer mindestens einen Satz vorbereiten, darf aber, je nach lateinischem Kenntnisstand, gern mehr übersetzen. Nicht zuletzt soll Raum geboten werden für strukturelle Diskussionen, wie die Frage, ob und wie ein philosophischer Lateinkurs in einem solchen Format durchgeführt werden kann.

Literatur

Zur enormen Bedeutung der lateinischen Literatur als kulturstiftender Kraft, aber auch zum Schicksal der Sprache in Renaissance und Neuzeit sehr informativ:

Korenjak, Martin: Geschichte der neulateinischen Literatur. Vom Humanismus bis zur Gegenwart, 2016. (erschienen bei C. H. Beck)

Bemerkung

Trotz des Fokus auf Textlektüre kann das Seminar ganz normal mit der gewünschten Modulprüfung abgeschlossen werden (Hausarbeit, Klausur und mündliche Prüfung zu inhaltlichen Themen auf Deutsch).

Voraussetzungen

Kenntnisse des Lateinischen auf Anfängerniveau sind zur Textlektüre nötig (das wird schon gewährleistet durch Abschluss oder gleichzeitigen Besuch des entsprechenden Kurses am Sprachenzentrum, Lateinkenntnisse aus der Schule o.ä.).

Wer mitdiskutieren will, auch über die genannten strukturellen Fragen, ist natürlich aber auch ohne Sprachkenntnisse sehr gern gesehen und darf sich gern zum Latein verführen lassen!

Wörterbücher werden, sofern notwendig, zur Verfügung gestellt.

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:
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