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Kirche in zwei Diktaturen. Ekklesiologie und politische Ethik in ihrer Wirkung und Rezeption - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 166529 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 15 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 15
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 16:00 bis 18:00 w. 17.10.2019 bis
06.02.2020
Fürstengraben 1 - SR 270   findet statt  
Gruppe 1-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Lehmann, Roland , Dr. theol. verantwortlich
Goldammer, Karl-Christoph , Dipl.-Theol. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Theologische Fakultät
Inhalt
Kommentar

In der Übung werden ekklesiologische Programme analysiert, die insbesondere im Nationalsozialismus und in der DDR wirkmächtig wurden und das Kirchenverständnis in beiden Diktaturen maßgeblich prägten. Hierfür werden exemplarisch die drei verschiedenen Ansätze von Karl Barth, Dietrich Bonhoeffer und Otto Dibelius betrachtet und deren Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte verfolgt. Barth als Mitverfasser der Barmer Theologischen Erklärung prägte sowohl die Theologie der Bekennenden Kirche in der NS-Zeit als auch die kirchlichen Debatten in der DDR. Bonhoeffer formulierte im Tegeler Gefängnis die programmatische Formel einer „Kirche für andere“, um die Freiheit der Kirche gegenüber dem Staat zum Ausdruck zu bringen. Und Dibelius setzte sich bereits 1930 in seinem Buch „Friede auf Erden“ für die ökumenische Zusammenarbeit der Weltkirchen ein und rief 1959 in seiner Schrift „Obrigkeit“ zum Ungehorsam gegenüber den DDR-Staat auf. Diese drei Ansätze geben in unterschiedlicher Weise Antwort auf die Frage, was Kirche ist, was sie sein soll und wie sie sich im Staat und in der Gesellschaft zu verhalten hat.

Die Veranstaltung findet wöchentlich zweistündig statt. Zusätzlich umfasst die Teilnahme eine eintägige Exkursion am Samstag, 30. November 2019, nach Berlin. Dort soll u.a. die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ besucht werden.

 

Literatur

wird im Verlauf des Semesters bekannt gegeben

Voraussetzungen

Bereitschaft zur intensiven Textlektüre und aktiven Mitarbeit

Leistungsnachweis

dem Modulkatalog entsprechend

Module: BA RW 3; DA KG; DB KG; The B10; The B4.3; The L10; The M20; The B9; The ASQ 1; The ASQ 2; The ASQ 3; The L11; The WP1; Wahlbereich Diplom

Zielgruppe

Interessierte Studierende im Grund- und Hauptstudium, Hörer aller Fakultäten, Gasthörer, Schnupperstudium, Flüchtlinge

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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