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Meister Eckhart: Wege zu Gott - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 166000 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 27 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 13:30 bis 17:30 Block+SaSo 06.12.2019 bis
08.12.2019
    findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Schmitz, Bertram, Universitätsprofessor, Dr. Dr. verantwortlich
Marshall, Sophie, Juniorprofessor, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Meister Eckhart, in Erfurt ins Dominikanerkloster eingetreten, ausgebildet in Köln und Paris, gilt als „der bedeutendste deutsche Mystiker des Mittelalters” (N. Largier). Sein Oeuvre umfasst mittelhochdeutsche Bücher, Predigten und Traktate sowie lateinische Werke, z. B. Predigten, Thesen und Kommentare. Das (un)geschaffene Seelenfünklein, die Gottesgeburt in der menschlichen Seele, die absolute Verborgenheit Gottes als lichthaftes Dunkel sind nur einige Beispiele für Eckharts komplexe mystische Denkfiguren. Manches könne auf den ersten Blick ‚monstrosa, dubia aut falsa’ erscheinen, so gibt er selbst zu. 1325 wurde gegen den reformfreudigen Mönch wegen Häresieverdachts ein Inquisitionsverfahren eingeleitet.

In der Figur Meister Eckhart begegnen sich die Interessen verschiedenster Disziplinen: Sowohl aus dem Blickwinkel der Germanistischen Mediävistik als auch von seiten der Philosophie- und Theologiegeschichte ist dieser Autor ungewöhnlich interessant. Nicht zuletzt bietet die Frage nach seiner Vermittlung von Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung an eine breitere Öffentlichkeit aufschlussreiche Perspektiven.
Denn der aus Thüringen stammende Dominikaner Meister Eckhart lehrt und forscht nicht nur als einer der großen Meister seiner Zeit an der Universität Paris und dem Kölner Studium generale. Mit seiner Person ist auch die Verbreitung philosophisch-theologischer Grundlehren in volkssprachlichen, also mittelhochdeutschen Predigten an ein vorwiegend weibliches Auditorium verbunden. Dabei zeigt sich, dass die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens in einer neuen sprachlichen Form immer mehr ist als Anwendung: Im Gewand einer volkssprachlichen Predigt nimmt die Beschreibung des Verhältnisses von Mensch und Gott eine ganz andere Gestalt an als im lateinischen Diskurs der Universitätsschriften. Letztlich entwickelt sich so ein neues Verständnis der Möglichkeiten des Menschen.

All die genannten Thesen sollen im Seminar anhand ausgewählter Texte verdeutlicht werden.

Die Seminartexte werden zweisprachig in einem Reader zur Verfügung gestellt.

Bemerkung

Das Seminar findet als Blockveranstaltung in Siegmundsburg vom 6.-8. Dezember 2019 statt.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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