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Platon, Phaidros - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 146726 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 25
Rhythmus Jedes Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 14:15 bis 15:45 w. 16.10.2019 bis
05.02.2020
    findet statt

Die Veranstaltung findet im R. 3.07, Vorraum Papyrussammlung, Fürstengraben 25 statt!

 
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Thiel, Rainer, Universitätsprofessor, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Altertumswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Der Phaidros ist neben dem Phaidon und dem Symposion der literarisch gelungenste und einer der philosophisch gehaltvollsten unter den vielen philosophisch höchst gehaltvollen Dialogen Platons. Olof Gigon hat ihn deshalb unter die «Meisterdialoge» Platons gerechnet. Die antike Tradition hat diesem Dialog den ‹Untertitel› Περὶ ἔρωτος ἢ περὶ τοῦ καλοῦ ‹Über die Liebe oder über das Schöne› gegeben, und in der Tat nimmt sie ihren Ausgangspunkt von einem Gespräch zwischen Sokrates und Phaidros, der ihm eine (angebliche) Rede des Lysias über die Liebe vorträgt. Platon hat damit den Stil des Lysias so meisterhaft getroffen, dass die Forschung im Ernst erwägt, ob er einen tatsächlich von Lysias stammenden Text zitiert; sehr viel wahrscheinlicher ist freilich, dass es sich um eine Platonische Nachbildung handelt. Neben der ausführlichen Behandlung des Ausgangsthemas ‹Liebe› und in engem Zusammenhang damit steht das sokratische (Platonische?) Bild des Seelenwagens mit Aufstieg und Fall der menschlichen Seele einschließlich ihres Verhältnisses zu den Göttern, die kritische Sichtung des Werts der Rhetorik und der durch sie erfolgenden Erziehung und schließlich die kritische Durchleuchtung des Werts oder Unwerts der Schrift im Unterschied zur persönlichen Belehrung. Insgesamt stellt der Dialog ein Kernstück von Platons Auseinandersetzung mit der Sophistik dar.

Teilnehmer: Die Veranstaltung eignet sich für alle an der griechischen Philosophie Interessierten. Der Text wird im griechischen Original behandelt werden, doch können auch der griechischen Sprache Unkundige hinzukommen und auf Basis einer Übersetzung (s. u.) mitwirken.

Literatur

Literatur: Als Text sollte die Ausgabe von Ioannes Burnet, Oxford 1901 (mit vielen Nachdrucken) dienen.

Als Übersetzung und Kommentar empfehle ich die von Ernst Heitsch (Platon, Werke III 4, 2. Aufl. 1997), als Übersetzung kann aber auch die gerade erschienene von Thomas Paulsen und Rudolf Rehn (Philosophische Bibliothek Meiner) verwendet werden.

Bemerkung

Vorbereitung: Für die erste Sitzung sollte, wenn möglich, der Beginn der Schrift mit der Szenerie des Dialogs (bis 230 e) vorbereitet werden.

Leistungsnachweis: je nach Modulzuordnung; i. d. R. Hausarbeit.

 

Die Veranstaltung findet im R. 3.07, Vorraum Papyrussammlung, Fürstengraben 25 statt!

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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