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Mehrsprachigkeit und Pragmatik - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 146562 Kurztext
Semester SS 2019 SWS 4
Teilnehmer 1. Platzvergabe 35 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 40
Rhythmus Jedes Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 10:00 bis 14:00 w. 10.04.2019 bis
10.07.2019
August-Bebel-Straße 4 - SR 117   findet statt  
Einzeltermine anzeigen Mi. 09:00 bis 10:00 Einzel-V. 29.05.2019 bis
29.05.2019
August-Bebel-Straße 4 - SR 117   findet statt  
Einzeltermine anzeigen Mi. 14:00 bis 15:00 Einzel-V. 29.05.2019 bis
29.05.2019
August-Bebel-Straße 4 - SR 117   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Weber, Kathrin verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Germanistische Sprachwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Mehrsprachigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft und wichtiger Faktor in aktuellen Integrationsdebatten. Sprachliche Integration kann jedoch nicht nur am Erwerb phonologischer oder grammatischer Strukturen des Deutschen bemessen werden, sondern auch am Erwerb kulturspezifischer Praktiken und pragmatischer Marker in der Interaktion. Innerhalb der Zweitspracherwerbsforschung (L2-Erwerb) wurde dieser Fokus auf pragmatischen Erwerbsformen lange vernachlässigt. Wenn pragmatische Phänomene innerhalb der Forschung zur second language acquistion (SLA) in den Blick genommen wurden, geschah das vor allem unter sprachpädagogischer Perspektive. Erst in den letzten Jahren entwickelt sich ein zunehmendes Interesse an Fragen des pragmatischen Transfers, welche die Rolle des Inputs und der sozialen Interaktion stärker betonen. Die meisten dieser Arbeiten zum pragmatischen Transfer sind im Rahmen des L2-Erwerbs der englischen Sprache entstanden und fokussieren Formen interkultureller Höflichkeits- oder Anredepraktiken. Innerhalb der Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Forschung spielt der Erwerb oder Transferprozesse pragmatischer Handlungen weiterhin eine untergeordnete Rolle. Im Seminar werden wir zunächst die einschlägigen Arbeiten zum Thema Pragmatik und Mehrsprachigkeit kritisch rezipieren. Anschließend werden Überlegungen angestrengt, wie die Kombination dieser interdisziplinären Forschungsbereiche sowohl mithilfe qualitativer als auch quantitativer Methodik erweitert werden kann. In diesem Rahmen sollen von den StudentInnen anwendungsbezogen eigene kleine Projekte mit DeutschlernerInnen unterschiedlichster Muttersprachen angefertigt werden.

Literatur

Li, Wie (2018): Pragmatic Transfer and Development. Evidence from EFL learners in China. Amsterdam: John Benjamins. (Pragmatics & Beyond New Series, 287)

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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