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Menschenrechte im 20. Jahrhundert - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 153809 Kurztext
Semester WS 2018 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 16 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Di. 14:00 bis 16:00 w. 16.10.2018 bis
09.02.2019
Fürstengraben 13 - Seminarraum Birke, Roman Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Birke, Roman , Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Menschenrechte sind in politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart allgegenwärtig. Manche beziehen sich auf Menschenrechte, um Ungerechtigkeit und menschliches Leid zu brandmarken. Andere kritisieren sie als westliches Konzept, das weiße Männer privilegieren und in manchen Fällen gar als Deckmantel für militärische Interventionen dienen würde. Diese Auseinandersetzungen sind nicht neu, sondern haben das 20. Jahrhundert kontinuierlich begleitet. Im Seminar werden die Konflikte über Bedeutung und Geltung von Menschenrechten anhand ausgewählter internationaler und nationalstaatlicher historischer Beispiele diskutiert. Nach einer einführenden Betrachtung der konzeptionellen Unterschiede zwischen den Menschenrechtserklärungen des 18. Jahrhunderts (Französische Revolution, US-Unabhängigkeit) und der UN-Menschenrechtsdeklaration von 1948 fokussiert das Seminar auf das 20. Jahrhundert. Dabei werden die inhaltlich zum Teil unterschiedlichen Bezugnahmen auf Menschenrechte durch transnationale Akteure, den Völkerbund, die Vereinten Nationen, Staaten, Völkerrechtler und NGOs in den Blick genommen. Darüber hinaus wird in die zum Teil kontroversen historiographischen Forschungsdiskussionen eingeführt. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Forschungsliteratur.

Einführende Literatur: Eckel, Jan: Die Ambivalenz des Guten. Menschenrechte in der internationalen Politik seit den 1940ern, Göttingen 2014; Moyn, Samuel: The Last Utopia. Human Rights in History. Cambridge (MA) 2010; Hunt, Lynn: Inventing Human Rights. A History. New York/London 2007.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2018 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20

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