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Macht und Recht in den internationalen Beziehungen: Die UN-Politik der USA - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 59210 Kurztext
Semester SS 2011 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 5
Rhythmus Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Studenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Di. 16:00 bis 18:00 c.t. w. 05.04.2011 bis
08.07.2011
Fürstengraben 1 - SR 141   findet statt   30
Gruppe 1-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Politikwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Ohne die Initiative der USA wäre es 1945 niemals zur Gründung der Vereinten Nationen gekommen. Mit dem größten Einzelanteil am regulären UN-Budget und am UN-Peacekeeping-Budget leisten die USA einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsfähigkeit der Weltorganisation. Aber spätestens während der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush und nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington, D.C. gab es viele Konflikte zwischen Weltmacht und Weltorganisation. In Zeiten des Krieges gegen den transnationalen Terrorismus stellte Bush multilaterale, auf Konsens basierende Mechanismen grundsätzlich und die Effektivität der Vereinten Nationen im Besonderen in Frage. Weltmacht und Weltorganisation standen sich nicht zuletzt während des Irak-Krieges 2003 unversöhnlich gegenüber

Literatur

Fasulo, Linda: An Insider's Guide to the UN, 2. Aufl., New Haven u.a. 2009.

Luck, Edward: Mixed Messages. American Politics and International Organization 1919-1999, Washington, D.C. 1999

Münzing, Ekkehard: Die UNO - Instrument amerikanischer Außenpolitik? Die UNO-Politik der Bush-Administration 1988 - 1992, Münster u.a. 1995

Rosenow, Patrick: Weltmacht gegen Weltorganisation? Die UN-Politik der USA unter George W. Bush, Marburg 2009.

Wittkopf, Eugene R. u.a.: American Foreign Policy. Pattern and Process, 7. Aufl., Belmont 2007.

Zitka, Frank 1997: Wandel und Kontinuität: amerikanische UNO-Politik 1977 - 1993, Frankfurt am Main u.a.

Bemerkung

HINWEIS: Wenn Sie diese Veranstaltung als Teilmodul für POL 761 „Internationale Organisationen und Globalisierung" belegen wollen, müssen Sie zusätzlich zu diesem Seminar die Vorlesung „Recht der Internationalen Organisationen" von Prof. Ohler (Mo. 12:00 bis 14:00; Veranstaltungsnummer 60907) belegen.

Lerninhalte

Im Seminar untersuchen die Teilnehmer das ambivalente Verhältnis der USA gegenüber den Vereinten Nationen und fragen, welche Rolle die UN für die US-amerikanische Außenpolitik spielen. Betrachten die USA die Weltorganisation als einen eigenständigen Akteur, als Forum der Welt oder lediglich als Instrument? Dabei können nicht nur die außenpolitischen Faktoren, sondern müssen auch die US-amerikanische Geschichte und die innenpolitischen Machtkonstellationen untersucht werden, um die US-amerikanischen Motive für ein Handeln mit oder ohne die Vereinten Nationen erklären zu können. Kontinuität und Wandel in der US-amerikanischen Außenpolitik spielen hier eine wichtige Rolle.

Zielgruppe

Studenten der Politikwissenschaft und Nordamerikastudien

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2011 , Aktuelles Semester: WiSe 2023/24

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