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ONLINE PLUS: Historische Jubiläen analysieren lernen - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar/Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 186933 Kurztext
Semester SS 2021 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    22.02.2021 09:00:00 - 06.04.2021 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    06.04.2021 08:00:00 - 26.04.2021 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    27.04.2021 00:00:01 - 23.08.2021 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 10:00 bis 12:00 w. 15.04.2021 bis
15.07.2021
Fürstengraben 1 - HS 250 Tomann, Juliane Dr. ( verantwortlich )
Schuch, Daniel Dr. ( verantwortlich )
findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Tomann, Juliane , Dr. verantwortlich
Schuch, Daniel , Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Jahrestage und Jubiläen sind zentrale Bestandteile unserer Geschichtskultur, die sinn- und identitätsstiftend wirken. Wie sie begangen oder gefeiert werden, ist jedoch sehr unterschiedlich: Die Spannbreite reicht von politischen Reden sowie Gesten und Ritualen bei Kranzniederlegungen und staatlichen Gedenkveranstaltungen bis hin zu eher zivilgesellschaftlichen Formen, wie etwa historischen Reenactments von Schlachten und Aufständen oder Kundgebungen und Demonstrationen.

Die Übung widmet sich diesen vielfältigen Facetten der Jubiläumskultur anhand ausgesuchter Beispiele. Das Ziel ist es, die theoretischen und methodischen Grundlagen einer Analyse dieses Public-History-Phänomens zu erarbeiten, um anschließend ausgewählte Fallbeispiele aus Gegenwart und Vergangenheit zu analysieren. Denn Jubiläen sind – auch wenn die kalendarische Logik, der sie folgen, es anders erscheinen lässt – nichts Stetiges und Gegebenes, sondern unterliegen der Veränderung. In der Übung greifen wir daher die Forderung nach mehr „Jubiläums-Kompetenz” (Marco Demantowsky) auf und fragen danach, wie sich Gedenktage über die Zeit verändert haben und wie diese Veränderungen analysiert werden können. Wie wurde und wird etwa das Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland und in den Staaten der (ehemaligen) Sowjetunion am Jahrestag des 8./9. Mai erinnert und inszeniert? Welche Bedeutung hat der 9. November zwischen dem Gedenken an die Reichspogromnacht im Nationalsozialismus und dem Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989? In der Übung nähern wir uns einer kritischen Analyse der Jubiläumskultur als Teil der Geschichte in Medien und Öffentlichkeit.

Literatur: Winfried Müller (Hrsg.), Das historische Jubiläum. Genese, Ordnungsleistung und Inszenierungsgeschichte eines institutionellen Mechanismus, Münster 2004; Paul Münch (Hrsg.): Jubiläum, Jubiläum...Zur Geschichte öffentlicher und privater Erinnerung, Essen 2005; Jacqueline Nießer, Juliane Tomann (Hrsg.): Angewandte Geschichte. Neue Perspektiven auf Geschichte in der Öffentlichkeit, Paderborn 2014; Markus Drüding: Historische Jubiläen und historisches Lernen, Frankfurt a.M. 2020.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2021 , Aktuelles Semester: WiSe 2021/22

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