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ONLINE: Zeugenschaft des Holocaust im Wandel - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar/Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 180902 Kurztext
Semester WS 2020 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 20 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Fr. 14:00 bis 16:00 w. 06.11.2020 bis
12.02.2021
  Schuch, Daniel Dr. ( verantwortlich ) findet statt

Dozent: Daniel Schuch M.A.

Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit

 
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schuch, Daniel , Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Zeugenberichte von Opfern und Überlebenden des Holocaust bilden einen zentralen Quellenkorpus für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus. Ausgangspunkt des Seminars ist der Beginn dieser Zeugenschaft während des Zweiten Weltkriegs und in der frühen Nachkriegszeit in Europa: Wer waren zentrale Akteur*innen der frühen Dokumentation, Erinnerung und Interpretation der NS-Verbrechen? Welche Rolle nahmen diese in der Erforschung des Gesellschaftsverbrechens ein und wie wandelte sich ihre gesellschaftliche Bedeutung bis heute? Verschiedene Zeugnisformen (von frühesten schriftlichen Protokollen über die Judenverfolgung über erste Audio-Interviews mit Displaced Persons aus dem Sommer 1946 bis zu späteren Video-Interviews) werden dahingehend als Fallbeispiele quellenkritisch analysiert. Methodik und Zielstellungen von verschiedenen trans- und internationalen Interviewprojekten von und mit Überlebenden des Holocaust sollen untersucht werden um die Transformationen der Figur des „Zeitzeugen“ sowie die veränderten gesellschaftlichen Erwartungen von den 1940er bis in die 2000er Jahre zu reflektieren.

Einführende Literatur: Henry Greenspan: On Listening to Holocaust Survivors. Beyond Testimony, Second Edition, Revised and Expanded, St. Paul 2010; Inge Marszolek/Stefan Mörchen: Von der Mediatisierung zur Musealisierung. Transformationen der Figur des Zeitzeugen, in: WerkstattGeschichte 62, 2012, S. 7-17; Jan Taubitz: Holocaust Oral History und das lange Ende der Zeitzeugenschaft, Göttingen 2016; Hans-Christian Jasch/Stephan Lehnstaedt, (Hg.): Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung / Crimes Uncovered. The First Generation of Holocaust Researchers, Berlin 2019.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2021/22

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