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Erneuerbare Energien von unten? Perspektiven aus der Praxis auf dezentrale Energiesysteme - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 166766 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 4
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Standardbelegung Wintersemestersemester 2019/20 ab dem 19.08.2019
Abmeldefristen A1 - Belegung ohne Abmeldung    19.08.2019 09:00:00 - 07.10.2019 07:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
A2 - Belegung mit Abmeldung 2 Wochen    07.10.2019 08:00:00 - 28.10.2019 23:59:59   
Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.
A3 - Belegung ohne Abmeldung    29.10.2019 00:00:01 - 17.02.2020 07:59:59    aktuell
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Do. 10:00 bis 14:00 w. 17.10.2019 bis
06.02.2020
Bachstrasse 18 - SR Bachstraße 18k (Raum 042)   findet statt  
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Backhouse, Maria Angela, Juniorprofessor, Dr. verantwortlich
Module / Prüfungen
Modul Prüfungsnummer Titel VE.Nr. Veranstaltungseinheit
MASOZ40 Forschungspraxis
P-Nr. : 346661 Forschungspraxis: schriftliche Leistung
346663 Forschungspraxis: Seminar
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Soziologie
Inhalt
Kommentar

Erneuerbare Energien für Strom, Wärme und Mobilität auf der Basis von Wind, Sonne, Biomasse oder Erdwärme sollen langfristig die fossilen Energieträger ablösen. Diese „Energiewende” ist in Deutschland beschlossen und eingeleitet; wie sie aber vonstatten gehen und gelingen soll, ist gesellschaftlich umstritten. Während die einen auf den Ausbau zentraler Strukturen wie offshore-Windparks oder großflächige Solaranlagen setzen, werben die anderen für dezentrale Energiesysteme. Unter den Letztgenannten argumentieren viele, dass die erneuerbaren anders als die fossilen Energien Ansatzpunkte für eine demokratische und sozial-ökologische gesellschaftliche Transformation enthalten. Denn Energiegenossenschaften, Energiedörfer oder Energieregionen sind demnach nicht nur mit umweltfreundlicheren Technologien, Ressourcenverbrauch und Infrastrukturen verbunden, sondern eröffnen auch neue Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung und nachhaltiger Nutzungs- und Umverteilungspraktiken.

In dem Forschungspraxisseminar wird der Fokus auf dezentrale Energiesysteme gesetzt. Auf der Basis von qualitativen Expert*inneninterviews wird untersucht, was aus der Sicht von Praktiker*innen und Aktivist*innen die Möglichkeiten, Grenzen oder Widersprüche dezentraler Energiesysteme sind und inwieweit diese Ansatzpunkte für eine sozial-ökologische Transformation enthalten.

Das Forschungspraxisseminar ist bei dem BMBF-geförderten Drittmittelprojekt „Bioökonomie und soziale Ungleichheiten” angesiedelt und ermöglicht Einblicke in die Arbeiten einer Nachwuchsgruppe. Am Ende des Seminars ist eine Abschlussveranstaltung angedacht, bei der die Ergebnisse mit geladenen Gästen diskutiert werden sollen.

Einführende Literatur:

Wissen, Markus (2016): Jenseits der carbon democracy. Zur Demokratisierung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse. In: Alex Demirovic (Hrsg.): Transformation der Demokratie - demokratische Transformation. Münster: Westfälisches Dampfboot, 48-66.

Holstenkamp, Lars; Radtke, Jörg (2018) (Hg.): Handbuch Energiewende und Partizipation. Wiesbaden: Springer VS.

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

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