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Eigentumsungleichheit und Geschlecht - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 166543 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 25 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform Moodle  
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine anzeigen Mi. 12:00 bis 14:00 w. 23.10.2019 bis
05.02.2020
Carl-Zeiß-Straße 3 - SR 222   findet statt

Veranstaltung beginnt in der zweiten Vorlesungswoche.

 
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Leuze, Kathrin, Universitätsprofessor, Dr. rer. pol. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Soziologie
Inhalt
Kommentar

Paarbeziehungen und deren Haushaltsarrangements gehören noch immer zu den zentralen Produktionsstätten sozialer Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. So wirkt sich die haushaltsinterne Geld- und Güterverteilung nicht nur auf die Wohlfahrtsverteilung zwischen den Haushaltsmitgliedern aus, sondern strukturiert auch Machtungleichheiten zwischen den Partner*innen. Gerade im konservativen deutschen Wohlfahrtsstaat wird Privateigentum in Partnerschaften nach der Eheschließung häufig als gemeinschaftliches Eigentum definiert (z.B. Zugewinngewinngemeinschaft, Ehegatten-Splitting) und basiert auf der impliziten Annahme eines männlichen Hauptverdieners und einer weiblichen Zuverdienerin. Allerdings stellt sich angesichts steigender Frauenerwerbstätigkeit und sich wandelnder Geschlechterrollen die Frage, ob sich dadurch auch Eigentumsverhältnisse und damit einhergehende Machtverhältnisse in Paarbeziehungen verändern. Im Seminar wird nach einer konzeptionellen Klärung von Eigentums- und Geschlechterungleichheiten zunächst die ungleiche Verteilung von Eigentum zwischen Frauen und Männern empirisch entlang von Einkommen, Geld- und Immobilienvermögen sowie Erbschaften und Schenkungen vorgestellt. Darauf aufbauend werden mögliche Konsequenzen von Eigentumsungleichheiten im Paarkontext diskutiert, z.B. mit Blick auf Geldverwaltung, Machtungleichheiten, innerpartnerschaftliche Arbeitsteilung oder Armut im Alter.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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