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Der Zweite Weltkrieg im östlichen Europa - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 140252 Kurztext
Semester WS 2019 SWS 2
Teilnehmer 1. Platzvergabe 100 Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe 100
Rhythmus Jedes Semester Studienjahr
Credits für IB und SPZ
E-Learning-Plattform
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Zur Zeit keine Belegung möglich
Abmeldefristen
Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung auch durch den Teilnehmer möglich.

Nach Zulassung ist eine Abmeldung nur durch den Dozenten möglich.
Termine Gruppe: 0-Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson (Zuständigkeit) Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer 2. Platzvergabe
Einzeltermine ausblenden Mi. 10:00 bis 12:00 w. 16.10.2019 bis
05.02.2020
Fürstengraben 1 - HS 146 Böhler, Jochen, Privatdozent Dr. phil. ( verantwortlich ) findet statt  
Einzeltermine:
  • 16.10.2019
  • 23.10.2019
  • 30.10.2019
  • 06.11.2019
  • 13.11.2019
  • 20.11.2019
  • 27.11.2019
  • 04.12.2019
  • 11.12.2019
  • 18.12.2019
  • 08.01.2020
  • 15.01.2020
  • 22.01.2020
  • 29.01.2020
  • 05.02.2020
Gruppe 0-Gruppe:



Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Böhler, Jochen, Privatdozent, Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Historisches Institut
Inhalt
Kommentar

Kein Ereignis hat Europa im 20. Jahrhundert so erschüttert und verändert wie der Zweite Weltkrieg. Krieg und Besatzung führten auf seinen östlichen und südöstlichen Schauplätzen zu umfassenden Veränderungen, allem voran dem Tod von Millionen infolge von Kampfhandlungen, Hunger und gezielten Mordprogrammen der deutschen Besatzer. Eine zweite Folge der brutalen Herrschaft war die Atomisierung der besetzten Gesellschaften: Die Rassistische Weltordnung des Nationalsozialismus führte in den multiethnischen Staaten Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas zu einer Politik des divide et impera, bei der unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausgespielt wurden. Nicht nur die Lage innerhalb der besetzten Gesellschaften war vielschichtig und widersprüchlich, auch die internationale Situation war kompliziert, da im östlichen Europa auch Staaten – wie etwa Ungarn, Rumänien oder Kroatien – lagen, die mit dem Dritten Reich gemeinsame Sache machten. Zudem waren die baltischen Staaten, der östliche Teil Polens und Transnistrien zwischen 1939 und 1941 nicht von Deutschland, sondern von der Sowjetunion besetzt.

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die verwickelte Geschichte des Zweiten Weltkriegs im östlichen Europa und deren Bedeutung vor allem für die besetzten Gesellschaften und liefert zugleich Einblicke in neuere Ergebnisse der Forschung.

Es existieren zu viele gute Monographien in deutscher und englischer Sprache zu nahezu allen ehemals deutsch besetzten Ländern in Ost- und Südosteuropa, um sie hier einzeln aufzuführen. Teilnehmende der Veranstaltung sind eingeladen, selbstständig in ihren jeweiligen Interessengebieten zu bibliographieren. Gute Überblicksdarstellungen zum Einstieg (mit weiterführenden, aber nicht mehr ganz aktuellen Literaturhinweisen) sind:

Mark Mazower: Hitlers Imperium. Europa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus. München 2009. (THULB HIS:SB:640:::2009); Timothy Snyder: Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin 1933–1945. München 2011. (THULB HIS:SB:220:::2011)

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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